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Die Wasserfall-Deformierung ist eine Sonderform der Dislokation. Bei eher schlaffer Haut bzw. schlaffem Brustgewebe kann es dazu kommen, dass das Brustimplantat in seiner Implantattasche sicher fixiert ist, aber das bedeckende Gewebe sich über dem Implantat (der Schwerkraft entsprechend) nach unten bewegt.

Waterfall Deformity Wasserfall-DeformierungWaterfall DeformityEine Waterfall Deformity zeigt sich dann im Profil: An der Aussenkontur bis zur Brustwarze bilden sich zwei Erhebungen (Bogen). Die obere spiegelt die Position des Implantats wider, die untere zeigt das natürliche, herabfallende (daher der Begriff Wasserfall) Brustgewebe an.

Tritt die Wasserfall-Deformität schon frühzeitig nach einer Brustvergrösserung auf, so ist das wahrscheinlich auf zu hoch eingesetzte Implantate bei zu schlaffem Brustgewebe zurückzuführen.

Bei erst spätem Auftreten ist eine im Rahmen des Alterungsprosseses zunehmende Erschlaffung des Brustgewebes als ursächlich anzunehmen.

Behandlung der Waterfall Deformity

Wenn es sich um eine frühe Wasserfall-Deformität handelt (s.o.), ist die operative Korrektur mit Tiefersetzen der Brustimplantate, evtl. in Kombination mit einer Bruststraffung, die Therapie der Wahl. Vor endgültiger Abheilung von Narben und Weichgewebswunde (mindestens 3 Monate) sollte eine endgültige Beurteilung und ein Nacheingriff aber unterbleiben.

Bei dem späten Wasserfall-Phänomen liegt das Problem in einem zunehmenden Erschlaffen des Brustgewebes. Hier ist ein Implantat-Austausch oder eine Implantat-Repositionierung in der Regel nicht notwendig, sondern das Problem durch die Technik der Bruststraffung zu beheben.


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