Häufig nachgefragt

Beschädigung, Platzen, Auslaufen von Implantaten

Derzeit verwendete Silikonimplantate sind so konstruiert, dass sie extremen Belastungen standhalten: In einem Aufsehen erregenden Experiment überrollte ein...

Brustvergrösserung ohne Operation

Viele Frauen, die unter dem subjektiven Leidensdruck einer zu kleinen Brust stehen, wollen nicht unbedingt Fremdkörper in ihren Körper eingebracht wissen,...

Was kostet eine Brustvergrösserung – Die Preise von Brustimplantaten

Die Preise für eine Brustvergrösserung mit Implantaten können von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik variieren und sind von der fachärztlichen...

Silikonimplantate

Silikonimplantate werden in Europa ganz klar favorisiert; ihr Marktanteil liegt bei ca. 90%! In der Hauptsache handelt es sich dabei um kohäsive...

Das britisches Glamourgirl (36) ist sicherlich auch aufgrund ihrer auffallenden Oberweite (dank Brustimplantaten) berühmt. Aber wohl nicht üppig genug: es stehen anscheinend neue Brustimplantate auf der Wunschliste für den Weihnachtsmann. Laut dem Nachrichtenmagazin news.de will sie übrigens die alten Silikonkissen in die Versteigrung geben.

Nach 5 Kindern und sechs Brust-Operationen will Katie Price ihr Dècolletè nun noch einmal durch eine Brustvergrösserung präsenter machen. Erst vor wenigen Tagen konnte man ein Bild von ihr in den Medien sehen, das sie mit einem T-Shirt mit der Aufschrift «Lieber Weihnachtsmann, zu Weihnachten wünsche ich mir...» zeigt. «Vorschau auf Bill und Bob» benannte Katie Price ihr Selfie. Das Glamourgirl ist nicht die erste Prominente, die ihren Brüsten einen Namen gibt. Heidi Klum gab ihren Beiden die Namen Hans und Franz.

Ob mesenchymale Stammzellen für Patienten mit partieller Menisektomie, aus Biopsien isolierte Chondrozyten für Patienten mit zerstörten Nasenflügeln oder auf Trägersubstanzen gezüchtete Muskel- und Epithelzellen für Patienten mit Mayer-von- Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom, das klinische Potential der zellbasierten regenerativen Medizin ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Die im Bioreaktor oder auf Kollagen- und anderen Trägersubstanzen gezüchteten Zellen ermöglichen Patienten mit irreversiblen Gewebeverlusten neue Lebensqualität. Im Bioreaktor gezüchtete, aus Biopsien entnommene Zellen können im innerhalb von zwei Wochen das vierzigfache ihrer ursprünglichen Menge erreichen. Dabei scheinen die ursprüngliche Herkunft der Zellen z. B. beim Knorpel aus Mesoderm (Gelenkknorpel) oder Neuroektoderm (Gewebe der Nase) und andere biophysikalische Unterschiede in der Praxis nicht immer relevant zu sein.

Bei Ziegen passten sich in vitro gezüchtete Nasenchondrozyten, die ins Gelenk verpflanzt wurden, gut an. Erste Studien am menschlichen Gelenk mit Chondrozyten laufen bereits, diese sind besonders gut geeignet, weil sie sich eigenständig regenerieren. Am meisten Hoffnung machen Untersuchungen, in denen zwei verschiedene, im menschlichen Organismus aneinander angrenzende Zelltypen, nebeneinander auf Trägersubstanzen gezüchtet werden.

In Folge einer in vitro Vorformung seitens der Chirurgen konnten so bisher auch komplexe, röhrenförmige Körpersysteme wie eine Vagina rekonstruiert werden. Nach sukzessiver Neubildung von Nerven, Schleimhäuten, Muskeln und Blutgefäßen löste sich der Träger im Gewebe vollständig auf. Neue Erkenntnisse über weitere Errungenschaften der Regenerativen Medizin werden langfristig bisher umständliche Rekonstruktionschirurgien wie z.B. nach Resektion von infiltrierend destruierenden Krebsarten hilfreich ergänzen.

Quellen: C. Thomas Vangsness Jr., Jack Farr II, Joel Boyd, David T. Dellaero, C. Randal Mills, Michelle LeRoux-Williams: Adult Human Mesenchymal Stem Cells Delivered via Intra-Articular Injection to the Knee Following Partial Medial Meniscectomy; J Bone Joint Surg Am, 2014 Jan 15;96(2):90-98.
und
Karoliina Pelttari1, Benjamin Pippenger1, Marcus Mumme1, Sandra Feliciano1, Celeste Scotti2, Pierre Mainil-Varlet3, Alfredo Procino4, Brigitte von Rechenberg5, Thomas Schwamborn6, Marcel Jakob1, Clemente Cillo4, Andrea Barbero1 and Ivan Martin1: Adult human neural crest–derived cells for articular cartilage repair; Sci Transl Med 27 August 2014: Vol. 6, Issue 251, p. 251ra119
und
Atlántida M Raya-Rivera, Diego Esquiliano, Reyna Fierro-Pastrana, Esther López-Bayghen, Pedro Valencia, Ricardo Ordorica-Flores, Shay Soker, James J Yoo, Anthony Atala: Tissue-engineered autologous vaginal organs in patients: a pilot cohort studyJ Bone Joint Surg Am, 2014 Jan 15;96(2):90-98.

In den USA soll es es einen neuen Trend geben: Injektionen mit Kochsalzlösung soll eine Brustvergrösserung über einen Abend ermöglichen. Danach soll wieder alles beim alten sein. Viele Ideen gibt es, die Brust zu vergrössern, durch eine Brust-OP, durch Injektionen Hyaluronsäure oder nur optisch durch Push-up-BH´s.
Der neueste Trend soll nun eine Infusion in die Brust mit Kochsalzlösung sein, welche zu einer vorübergehenden Üppigkkeit des Dckolletes führt. wie die New York Times berichtet. Vor allem zu besonderen Anlässen wie einem Liebeswochenende, zur Hochzeit oder einfach als Partygag, wird auf diese Weise aus eher unauffälliger Oberweite ein beeindruckender Vorbau.

Der 24-Stunden-Effekt kostet 3500 Dollar

Bei der neuen Technik zur Turbo-Brustvergrößerung infundiert der Arzt unter örtlicher Betäubung langsam bis zu einen Viertelliter Kochsalzlösung in beide Brüste, was ca. eine Stunde in Anspruch nimmt. Ein bis drei Körbchengrößen mehr über 24 Stunden ist der Effekt, danach hat der Körper die Kochsalzlösung schon wieder entsorgt.

Nicht ohne Risiko

Abgesehen von der Belastung für das Portemonnaie führt eine Infusion von 250ml je Brust zu einer erheblichen Aufdehnung des Gewebes. Selbst wenn die Kochsalzlösung medizinisch harmlos vom Körper vollständig aufgenommen wird, können Dehnungsschäden am Weichgewebe der Brust entstehen. Auch eine potentiellen Infektionsgefahr muss bedacht werden.

Quelle: Focus, New York Times

Extrakte der in Australien, Afrika, Asien und den Vereinigten Staaten verbreiteten asiatischen Spinnenpflanze Cleome viscosa L. aus der Familie der Cleomaceae (engl.: Tickweed) werden schon sehr lange in der traditionellen Medizin zahlreicher alter Naturvölker als Naturheilmittel angewendet. So wurden sie ursprünglich von den Aborigines als Medizin gegen Kopfschmerzen oder in den asiatischen Ländern als Heilmittel gegen Gelenkschmerzen genutzt. In Asien werden sie in der traditionellen indisch-ayurvedischen und chinesischen Medizin eingesetzt. Nach neuesten Erkenntnissen konnte ihr nun auch ein positiver Effekt auf die Wundheilung zugesprochen werden.
In einer Laborstudie wurden Petroleumether, Chloroform, Methanol und in Wasser gefilterte Extrakte (water successive extracts) von Blättern der Pflanze auf ihre antimikrobiellen und wundheilungsfördernden Eigenschaften hin untersucht. Am lebenden Modell wurde die Wundheilungsaktivität im Tierversuch an Mäusen gemessen. Petroleumether- (CvPE) und Chloroformextrakte (CvCE) der C. viscosa wiesen keine entzündungshemmenden Eigenschaften auf. Das Methanolextrakt der C. v. (CvME) hingegen zeigte entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften gegen bestimmte Erreger, wie dem gefährlichen Krankenhauskeim Staphylococcus aureus.
Im Laborexperiment wurde die Bildung von Gewebszellen durch CvME und Wasserextrakt (CvWE) erhöht und somit die Wundheilung verbessert. Am Lebendmodell mit Labormäusen konnte veranschaulicht werden, dass die gemeinsame lokale Anwendung von CvME (2.5 % w/w) und dem Antibiotikum Gentamicinsulfat-Hydrogel die Wundkontraktion signifikant erhöhte und somit ebenfalls einen Beitrag zu einer beschleunigten Wundheilung leistete. Diese ersten Ergebnisse zeigen Möglichkeiten eines Einsatzes von C. viscosa bei der Wundheilung auf und legen eindrücklich dar, dass die „klassische Medizin“ durchaus von Erkenntnissen aus der naturheilkundlichen traditionellen Anwendung pflanzlicher Heilmittel profitieren kann.

Quelle: Oriental Pharmacy and Experimental Medicine
September 2014, Volume 14, Issue 3, pp 269-278

Die US-Amerikanische Firma Establishment Labs hat ein Brustimplantat mit einem 7mm langen Chip auf den Markt gebracht, über das Daten über das Implantat, u.a. die Artikel- und Seriennummer sowie den Zeitpunkt der Implantation, ausgelesen werden können. Diese Informationen wurden bisher über eine Implantatpass bereitgestellt, welcher nach einer Brustvergrösserung aber schon mal verloren gehen kann. Da die Auslesung der Daten nur mit einem speziellen Handlesegerät erfolgen kann, das ganz nah an die Brust gehalten werden muss, ist ein von Skeptikern befürchtetes Überwachungs-Szenario mit Hilfe von Brustimplantat-Chips unrealistisch.

Eine weitere Neuerung sei eine Schutzschicht in blauer Färbung, durch die sich die Intaktheit des Implantats überprüfen lässt,. Zwar ist die Sicherheit moderner Brustimplantate grundsätzlich als sehr hoch einzustufen, aber die Indikatorschicht liefert nun eine zusätzliche Sicherheit vor frührzeitigem Auslaufen der Silikonimplantate.

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Bundeskabinett beschließt Implantateregister ab 2021

Jüngst gingen die Geschichten von Betroffenen über die Auswirkungen fehlerhafter Implantate im Rahmen der „Implant Files“ durch die Medien.
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Internationale wissenschaftliche und öffentliche Aufmerksamkeit gilt aktuell dem großzelligen Anaplastischen Lymphom (Anaplastic Large Cell Lymphoma (ALCL)....

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„Spätestens mit dem PIP-Skandal wurde klar: Es muss etwas passieren, um die Sicherheit der Patientinnen mit Brustimplantaten zu erhöhen“, erinnert sich...

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Der PIP-Skandal hat den Plastischen Chirurgen bereits 2011 eindrucksvoll vor Augen geführt, dass ein verpflichtendes Implantatregister für die Erhöhung der...

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    • Guten Tag Herr Dr. Hilpert , Herzlichen Dank Für Ihre schnelle Antwort. Verzeihen Sie bitte, dass ich erst jetzt schreibe. Ich denke ich werde...
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    • Sehr geehrte Patientin, Ihre Implantate wurden wahrscheinlich in biplanarer Technik eingesetzt. Dies ist in bestimmten Fällen sinnvoll. Ich rate...
    • Autor Dr. A. Hilpert
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    • Motiva - OP in Japan, Frage zur Nachsorge
    • Hallo Brita, da kann ich nur meine Empfehlung aussprechen, mit der ich in den letzten 18 Jahren gute Erfahrungen gemacht habe. -6 Wochen...
    • Autor Dr. A. Hilpert
    • 20 Mai 2019 17:17