Häufig nachgefragt

Beschädigung, Platzen, Auslaufen von Implantaten

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Brustvergrösserung ohne Operation

Viele Frauen, die unter dem subjektiven Leidensdruck einer zu kleinen Brust stehen, wollen nicht unbedingt Fremdkörper in ihren Körper eingebracht wissen,...

Was kostet eine Brustvergrösserung – Die Preise von Brustimplantaten

Die Preise für eine Brustvergrösserung mit Implantaten können von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik variieren und sind von der fachärztlichen...

Silikonimplantate

Silikonimplantate werden in Europa ganz klar favorisiert; ihr Marktanteil liegt bei ca. 90%! In der Hauptsache handelt es sich dabei um kohäsive...

In den USA soll es es einen neuen Trend geben: Injektionen mit Kochsalzlösung soll eine Brustvergrösserung über einen Abend ermöglichen. Danach soll wieder alles beim alten sein. Viele Ideen gibt es, die Brust zu vergrössern, durch eine Brust-OP, durch Injektionen Hyaluronsäure oder nur optisch durch Push-up-BH´s.
Der neueste Trend soll nun eine Infusion in die Brust mit Kochsalzlösung sein, welche zu einer vorübergehenden Üppigkkeit des Dckolletes führt. wie die New York Times berichtet. Vor allem zu besonderen Anlässen wie einem Liebeswochenende, zur Hochzeit oder einfach als Partygag, wird auf diese Weise aus eher unauffälliger Oberweite ein beeindruckender Vorbau.

Der 24-Stunden-Effekt kostet 3500 Dollar

Bei der neuen Technik zur Turbo-Brustvergrößerung infundiert der Arzt unter örtlicher Betäubung langsam bis zu einen Viertelliter Kochsalzlösung in beide Brüste, was ca. eine Stunde in Anspruch nimmt. Ein bis drei Körbchengrößen mehr über 24 Stunden ist der Effekt, danach hat der Körper die Kochsalzlösung schon wieder entsorgt.

Nicht ohne Risiko

Abgesehen von der Belastung für das Portemonnaie führt eine Infusion von 250ml je Brust zu einer erheblichen Aufdehnung des Gewebes. Selbst wenn die Kochsalzlösung medizinisch harmlos vom Körper vollständig aufgenommen wird, können Dehnungsschäden am Weichgewebe der Brust entstehen. Auch eine potentiellen Infektionsgefahr muss bedacht werden.

Quelle: Focus, New York Times

Extrakte der in Australien, Afrika, Asien und den Vereinigten Staaten verbreiteten asiatischen Spinnenpflanze Cleome viscosa L. aus der Familie der Cleomaceae (engl.: Tickweed) werden schon sehr lange in der traditionellen Medizin zahlreicher alter Naturvölker als Naturheilmittel angewendet. So wurden sie ursprünglich von den Aborigines als Medizin gegen Kopfschmerzen oder in den asiatischen Ländern als Heilmittel gegen Gelenkschmerzen genutzt. In Asien werden sie in der traditionellen indisch-ayurvedischen und chinesischen Medizin eingesetzt. Nach neuesten Erkenntnissen konnte ihr nun auch ein positiver Effekt auf die Wundheilung zugesprochen werden.
In einer Laborstudie wurden Petroleumether, Chloroform, Methanol und in Wasser gefilterte Extrakte (water successive extracts) von Blättern der Pflanze auf ihre antimikrobiellen und wundheilungsfördernden Eigenschaften hin untersucht. Am lebenden Modell wurde die Wundheilungsaktivität im Tierversuch an Mäusen gemessen. Petroleumether- (CvPE) und Chloroformextrakte (CvCE) der C. viscosa wiesen keine entzündungshemmenden Eigenschaften auf. Das Methanolextrakt der C. v. (CvME) hingegen zeigte entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften gegen bestimmte Erreger, wie dem gefährlichen Krankenhauskeim Staphylococcus aureus.
Im Laborexperiment wurde die Bildung von Gewebszellen durch CvME und Wasserextrakt (CvWE) erhöht und somit die Wundheilung verbessert. Am Lebendmodell mit Labormäusen konnte veranschaulicht werden, dass die gemeinsame lokale Anwendung von CvME (2.5 % w/w) und dem Antibiotikum Gentamicinsulfat-Hydrogel die Wundkontraktion signifikant erhöhte und somit ebenfalls einen Beitrag zu einer beschleunigten Wundheilung leistete. Diese ersten Ergebnisse zeigen Möglichkeiten eines Einsatzes von C. viscosa bei der Wundheilung auf und legen eindrücklich dar, dass die „klassische Medizin“ durchaus von Erkenntnissen aus der naturheilkundlichen traditionellen Anwendung pflanzlicher Heilmittel profitieren kann.

Quelle: Oriental Pharmacy and Experimental Medicine
September 2014, Volume 14, Issue 3, pp 269-278

Die US-Amerikanische Firma Establishment Labs hat ein Brustimplantat mit einem 7mm langen Chip auf den Markt gebracht, über das Daten über das Implantat, u.a. die Artikel- und Seriennummer sowie den Zeitpunkt der Implantation, ausgelesen werden können. Diese Informationen wurden bisher über eine Implantatpass bereitgestellt, welcher nach einer Brustvergrösserung aber schon mal verloren gehen kann. Da die Auslesung der Daten nur mit einem speziellen Handlesegerät erfolgen kann, das ganz nah an die Brust gehalten werden muss, ist ein von Skeptikern befürchtetes Überwachungs-Szenario mit Hilfe von Brustimplantat-Chips unrealistisch.

Eine weitere Neuerung sei eine Schutzschicht in blauer Färbung, durch die sich die Intaktheit des Implantats überprüfen lässt,. Zwar ist die Sicherheit moderner Brustimplantate grundsätzlich als sehr hoch einzustufen, aber die Indikatorschicht liefert nun eine zusätzliche Sicherheit vor frührzeitigem Auslaufen der Silikonimplantate.

In Deutschland entschieden die Gerichte bisher für den TÜV-Rheinland, wenn es eine Klage wegen der Kontroll- und Aufsichtspflicht im Zusammenhang mit den mit Industriesilikon gefüllten Brustimplantaten des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) gab.
In Frankreich urteil man anders. Nach Meinung des Gerichts in Toulon hat der TÜV Rheinland seine Kontroll- und Aufsichtspflichten vernachlässigt und habe deswegen für die Schaden der Importeure und Opfer aufzukommen. Das Berufungsgericht in Aix-en-Provence lehnte am 25.3.14 nun den Antrag des TÜV auf Aussetzung der Vollstreckbarkeit ab.
In dem vorausgegangenen Prozess wurden 1.700 betroffenen Patientinnen ein Schadenersatz von zunächst 3.000 Euro zugestanden. Der exakte Entschädigungswert sollte dann auf Basis eines Gutachten festgelegt werden.
In Deutschland wird sich der Bundesgerichtshof mit der Rolle der TÜV Rheinland AG beschäftigen. Es steht zu befürchten, dass auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) noch Stellung beziehen muss. Insofern dürfen sich betroffene Patienten noch auf eine längere Wartezeit bis zur Klärung der Rechtslage und etwaiger Schadensersatzansprüche einstellen.

Seit geraumer Zeit schon ist der Skandal um die mit Billigsilikon gefüllten Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) in den Schlagzeilen der Medien. Der Prüfgesellschaft TÜV Rheinland wurde eine Mitschuld bei diesen fehlerhaft produzierten Implantaten von einem französischen Gericht angelastet. In deutschen Gerichtshöfen sind klagende Frauen bisher nicht erfolgreich gewesen.
Der TÜV Rheinland hatte von der Fa. PIP nämlich nur den Auftrag erhalten, die Produktionskette und -prozesse zu prüfen, nicht aber das Produkt selber. So sieht sich der TÜV Rheinland selbst als von der PIP getäuschtes Opfer und nicht als Mitverursacher des Problems.

Nun hat eine 64jährige Frau, die die fehlerhaften Brustimplantate des Herstellers nach einer Brustkrebsvorsorge-Operation erhielt, nach ihrer Niederlage in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken Revision eingelegt. Der BGH hat dieses Revisionsverfahren angenommen (Aktenzeichen 7 ZR 36/14).
Die Frau hatte ursprünglich auf 100.000€ Schmerzensgeld geklagt, war später auf 40.000€ zurückgegangen.
Nun muss der Bundesgerichtshof prüfen inwiefern der TÜV Rheinland seine Pflichten bei der Beurteilung des Produkts vernachlässigt hatte.

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