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Jeder chirurgische Eingriff ist mit dem Risiko einer Wundheilungsstörung bzw. Wundinfektion verbunden. Das Risiko einer Infektion bei einer Brust OP liegt gegenüber vergleichbaren anderen Eingriffen sicherlich nicht höher. Durch die Massnahmen der modernen Chirurgie unter sterilen Bedingungen liegt das statistisches "Restrisiko" einer Wundinfektion unter 1 %.

Oberflächliche Wundinfektion

Sie zeigt sich durch Rötung und eventuell auch durch Sekretbildung im Bereich der Zugangswunde. Als therapeutische Massnahmen sind abgestimmte Verbandswechsel mit desinfizierenden Begleitmassnahmen und gegebenenfalls die Antibiotikagabe zur Abschirmung gegen ein Vordringen von Bakterien in die Tiefe angezeigt.

Tiefe Infektion

Die seltene tiefe Infektion nach Brustvergrösserung kann sich in einmal Form einer diffusen Ausdehnung von Bakterien im Brustgewebe, einer sogenannten Phlegmone zeigen. Therapeutisch hier ist die hochdosierte Antibiotikagabe mit Kühlung und engmaschiger Kontrolle. Die Entfernung der Implantate ist in einem solchen Fall zu überdenken.

Wenn es zu einer tiefen Infektion kommen sollte, ist allerdings am häufigtsen von einer Eiterherdbildung (Abszeß) auszugehen. Die Behandlung muss dann konsequent durch einen Nacheingriff mit Desinfektion der Eiterhöhle erfolgen. Bei dem geringsten Verdacht der bakteriellen Besiedlung der Implantate müssen diese leider entfernt werden. Erst nach sicherer Ausheilung (einige Monate) kann dann die Brustvergrösserung erneut angegangen werden.

 

Zum Kapitel Wundheilungsstörung

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