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Was kostet eine Brustvergrösserung – Die Preise von Brustimplantaten

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Silikonimplantate

Silikonimplantate werden in Europa ganz klar favorisiert; ihr Marktanteil liegt bei ca. 90%! In der Hauptsache handelt es sich dabei um kohäsive...

Wie bei jeder anderen Operation, kann es auch bei einer Brustvergrösserung zu einer Nachblutung und Blutergussbildung (Hämatom) kommen. Das Unterhautgewebe ist relativ arm an Blutgefässen. Bei der Positionierung des Implantats auf dem Brustmuskel sind daher Verletzungen von Blutgefäßen mit relevanter Blutungsfolge selten zu erwarten.

Bei modernen, endoskopisch assistierten Operationsverfahren wird die Implantattasche blutungsarm, z.B. mit einem Hochfrequenz-Chirurgiegerät ("elektrisches Messer") präpariert. Blutgefäße werden nach Hochfrequenzstrom-Einwirkung und Hitzeentwicklung koaguliert, d.h. „verschweißt". Dennoch kann es unmittelbar nach der Brust OP zu einem Bluterguss durch Wiedereröffnung eines bereits geschlossenen Blutgefäßes kommen. Die Ursache liegt darin, dass Blutgefäße nach der Beendigung der Narkose zu bluten beginnen, da der Blutdruck während einer OP immer deutlich niedriger ist als im wachen Zustand. Auch kann es zu einer Sickerblutung oder einer Blutung aus einer unentdeckt gebliebenen minimalen Blutungsquelle kommen. Ein erheblicher Bluterguss verzögert und verschlechtert die Wundheilung und kann durchaus eine erneute Operation innerhalb der ersten 24–48 Stunden erforderlich machen. Dabei wird die Quelle der Blutung gesucht, gestillt und Blutreste (Blutkoagulum) entfernt.

Um die Problematik einer Bluterguss bildenden Sickerblutung vorzubeugen, wird schon während der Operation eine sogenannte Redon-Drainage eingebracht, die entstehendes Blut aus dem Operationsbereich nach aussen führt und so erst gar keinen Bluterguss entstehen lassen soll.

Wenn die ersten 24 Stunden nach der Brust OP vergangen sind, ist eine Nachblutung zwar sehr unwahrscheinlich, kann aber auch noch nach Wochen auftreten. Deshalb ist eine stationäre Beobachtung in der ersten Nacht nach der Operation immer sinnvoll, insbesondere wenn Patientinnen zu Hause nicht optimal betreut werden können oder wenn ein längerer Anfahrtsweg zur Kontrolle besteht.


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