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Früher war es üblich, Brustimplantate ca. zehn Jahre nach der Operation gegen neue zu ersetzen. Dieser Austausch hatte unter anderem den Grund, dass die damaligen Implantate (insbesondere Silikonimplantate der 2. Generation) durch die zu weiche Implantathülle und zu dünnflüssigen Inhalt nicht so formbeständig waren, wie moderne Implantate. Sie neigten auch vermehrt zu Undichtigkeiten und Auslaufen und führten wesentlich häufiger zu Kapselfibrosen.

Viele Hersteller gehen davon aus, dass man selbst moderne Implantate nach einer gewissen Zeit (15–20 Jahre) austauschen muss, betonen aber gleichzeitig, dass diese Implantatformen eine wesentlich länger Haltbarkeit gegenüber den in den 70er und 80er Jahren verwendeten Implantaten aufweisen. Das verbesserte Implantat-Design hat einige Firmen sogar dazu bewogen, eine lebenslange Garantie auf Haltbarkeit und Formbeständigkeit zu geben.

Letztendlich gilt: solange keine Komplikationen auftreten, besteht auch kein medizinischer Grund, medizinisch einwandfreie Implantate auszutauschen.

Realistisch sollte man jedoch von einer begrenzten Haltbarkeit – hier vor allem auch Formveränderungen, Disklokationen und Gewebereaktionen miteingerechnet – ausgehen und nicht alleine die "Materialermüdung" in Ansatz gebracht werden.

Es zeigt sich zudem, dass die meisten Patientinnen Ihre eingesetzten Implantate nicht ein Leben lang behalten wollen. Einer der häufigsten Gründe für die Entfernung oder den Austausch von Implantaten nach vielen Jahren ist nicht medizinisch, sondern der Wunsch nach einer Grössen- oder Formveränderung.

Fazit:

Medizinische Haltbarkeit (Materialstabilität) ca. 15–20 Jahre bei modernen Brustimplantaten


> Nächstes Kapitel: Die Brust-OP

 

 

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