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Zu den gewebezerstörenden Erkrankungen deres Brustgewebes gehört in erster Linie die maligne Tumorerkrankung, der sogenannte Brustkrebs. Es sind aber auch bakterielle Infektionen möglich, die zu einer Zerstörung des Brustgewebes führen können und dann mit mehr oder minder ausgeprägten Narben bzw. Defekten ausheilen.

Erkrankungen durch Brustkrebs (Mammakarzinom) lassen sich zuweilen durch eine auffällige Änderung der Brustform erkennen, vor allem in seitlicher Ansicht. Auch spürbare Verhärtungen des Gewebes oder "Dellen" – Einziehungen der Haut – können auf einen Tumor hindeuten, ebenso wie eingezogene Brustwarzen. Bleibt ein Mammakarzinom über längerer Zeit unentdeckt und unbehandelt, kann es zum sogenannten "Panzerkrebs" kommen, bei dem die komplette Brustwand wie ein Panzer verhärtet ist. Eine Brustentzündung (Mastitis) äussert sich durch Schmerzen, Schwellung und Rötung. In der Regel heilen solche bakteriellen Infekte unter der richtigen Therapie folgenlos ab. Nur in selten Fällen kann es hierzulande zu Gewebezerstörung und Defektheilung kommen.

Natürlich muss in diesen Fällen eine Therapie der Grunderkrankung erfolgen. Erst nach Ausheilung kann dann die Entscheidung getroffen werden, ob und in welcher Form eine Brustrekonstruktion erfolgen soll und kann.In vielen Fällen dürfte nicht die Brusterkrankung selber, sondern die zwangsläufig entstehenden Defekte nach operativer Brustbehandlung (mit Lumpektomie, Mastektomie) das Ausmaß des Rekonstruktionsbedürftigkeit bestimmen.

Bei dieser Art von Brustdefekten durch Erkrankungen wird die Therapie und gegebenenfalls auch die Rekonstruktion der Brust in der Regel  von der Krankenkasse übernommen. Hier finden Sie weiter Infos zum Thema, wann die Krankenkasse die Kosten für eine Brust-OP übernimmt.


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